Weg der guten Menschen - Auf den Spuren der Katharer
Vom 11.bis zum 16. Jahrhundert war der Weg der guten Menschen ein wichtiges wirtschaftliches Verbindungsglied zwischen Arièja und Berguedà. Auf der Flucht vor dem Kreuzzug und der Inquisition benutzten die
Katharer diese Strecke, um Zuflucht in Katalonien zu finden. Über die Berge gelangten sie von einem
dürftigen Zufluchtsort zum nächsten schließlich über l’Alt Urgell (Spanien), La Cerdanya (Spanien) oder Berguedà auf katalanisches
Gebiet. Wer weiter dem Weg durch die Pyrenäen folgt, erlebt dieselben Landschaften wie jene Männer und Frauen
im Mittelalter bei ihrem Kampf für die Freiheit und es kann so gar sein, dass er oder sie den Hauch der
Geschichte verspürt.
Der Weg der guten Menschen ist auch ein Symbol für die transnationale Zusammenarbeit zwischen Arièja
und den katalanischen Landkreisen Berguedà, Cerdanya (Spanien),
Alt Urgell (Spanien) und Solsonès (Spanien).
Dadurch entstand eine Route,
die zu Fuß, mit dem Pferd und dem Moutainbike zurückgelegt werden kann. Es wurde durch fachgerechte
Beschilderung sowie eine Reihe von Verbesserungsarbeiten am Weg selbst spürbar viel für die Sicherheit der
Wandersportler getan.
Außerdem wurden zwei topographische Führer veröffentlicht, einer in Frankreich von der französischen Wandersportvereinigung FFRD und einer in Katalonien
vom Regulierungsrat des Wegs der guten Menschen und dem Altaïr-Verlag. |